| Das Scannen mit ELO will einfach nicht funktionieren. Was kann ich tun, um das zu ermöglichen? |
| Es gibt etliche Möglichkeiten, warum ein Scanner nicht mit ELO zusammenarbeitet. In der Folge werden einige davon beschrieben und Abhilfemöglichkeiten aufgezeigt. Daher gehen Sie bitte zuerst die folgenden Punkte schrittweise durch - erst, wenn alle nicht zur Funktion des Scanners mit ELO führen, sollten Sie telefonischen oder Mail-Support in Anspruch nehmen. Wenn Sie dann mit uns Kontakt aufnehmen, benötigen wir zudem folgende Informationen: Scannerart (Hersteller, Modellbezeichnung, Einzugs-, Flachbett- oder AllInOne-Scanner), Treibertyp (TWAIN, TWAIN-on-WIA -> die Bezeichnung ist festzustellen unter "Systemverwaltung - Scanner auswählen", ansonsten sollte dies in ), wird mit oder ohne Vorausschau gescannt, welche Einstellungen sind in der Systemverwaltung unter "Optionen - Scan Parameter" aktuell, mit welcher Auflösung/welcher Farbinformation (s/w, Graustufen, Farbe, Graustufen- bzw. Farbanzahl) wird gescannt? Zudem ist es meist hilfreich, wenn Sie sich den Scannertest, der im Downloadbereich von ELOoffice 6.0 bereitliegt, herunterladen, das ZIP-File entpacken, den Scannertest komplett ausführen und uns die resultierende Protokolldatei zumailen. |
| 1) Das Scannen klappt gar nicht: Überprüfen Sie zuerst, ob ein herstellerseitig ein echter TWAIN-Treiber zur Verfügung steht. Zudem sollte die ELO-Twainanbindung genutzt werden (Systemverwaltung - Optionen - Scan Parameter). 2) Es werden viel zu große Dateien erzeugt, obwohl nur S/W gescannt wird: Überprüfen Sie bitte, ob im verwendeten Scan-Profil ggf. Graustufen verwendet werden. Graustufen-Scans verbrauchen weitaus mehr Platz als "echte" S/W-Scans. 3) Die Scan-Profile funktionieren nicht: Die TWAIN-Spezifikationen schreiben nur das Scannen mit Vorausschau zwingend vor, die von ELO angebotene Option des Scannens ohne Vorausschau dagegen nicht. Der von Ihnen verwendete Treiber unterstützt diese Option offenbar nicht. |
| 4) Die Scanergebnisse sind unsauber, S/W-invertiert oder weisen andere Fehler auf: Wir haben in ELO diverse Möglichkeiten eingebaut, um auch mit eingeschränkt TWAIN-kompatiblen Scannern zusammenarbeiten zu können. Daraus resultiert, daß Sie in der Systemverwaltung in den Optionen unter der Karte Scan Parameter verschiedene schaltbare Parameter vorfinden, die Sie ggf. in Kombination ausprobieren müssen (Native Transfer oder Memorytransfer, Scannerseiten zwischenspeichern, ...) - es ist uns leider nicht möglich, für die am Markt befindlichen Scanner die jeweils funktionierende Kombination zu ermitteln. 5) Graustufen-Scans bereiten Probleme: Es ist anzuraten, möglichst keine Graustufen-Scans zu verwenden, da diese bei 256 Graustufen kaum Speicherplatzvorteile gegenüber der Farbdarstellung bzw. Fotodarstellung besitzen, bei geringerer Graustufenzahl jedoch kaum Vorteile gegenüber der deutlich platzsparenderen S/W-Darstellung haben. |
| HINWEIS Beim Scannen unter Windows 2000/Windows XP kommt es des Öfteren zu Scannerproblemen. Bekannte Schwierigkeiten sind: A.) Der Scanner reagiert überhaupt nicht. B.) Der Scanner scannt zwar, braucht aber extrem lange - das System hängt sich auf (Sanduhr). C.) Der Scanvorgang scheint zwar bis zur Verschlagwortung zu funktionieren, nach deren Beendigung ist das Dokument jedoch nicht im Archiv zu finden. |
| Die Ursache aller dieser Probleme ist in den meisten Fällen in der automatischen Scannererkennung/-treiberzuordnung von Windows zu finden. ELO benötigt einen TWAIN-Treiber für das betreffende Scannermodell und Betriebssystem. Dieser wird jedoch oft nicht erkannt bzw. gar nicht erst installiert. Abhilfe: Überprüfen Sie unter "Systemverwaltung - Scanner auswählen...", welcher Scannertreiber aktiv ist. Ändern Sie die Auswahl so, daß ein TWAIN-Treiber für Ihr Scannermodell benutzt wird. Falls in der Auswahl kein reiner TWAIN-Treiber angeboten wird: Installieren Sie auf Ihrem PC einen geeigneten TWAIN-Scannertreiber (sollte vom Scannerhersteller bereitgestellt werden - entweder auf der dem Scanner beigefügten CD oder per Download im Internet) und aktivieren diesen. |
| Welche Mindestanforderungen werden an einen Scanner zum Betrieb mit ELO gestellt ? |
| Der Scanner muß über die TWAIN-Schnittstelle einwandfrei ansprechbar sein - außer dieser Kompatibilität gibt es keine weiteren Anforderungen. Weiterhin können auch Netzwerkscanner, wie z.B. der HP Digital Sender 9100C, zusammen mit ELO verwendet werden. |
| Gibt es Scannertypen die von Ihnen in Verbindung mit ELO getestet wurden bzw. die Sie empfehlen würden? |
| Aufgrund der Fülle der Scanner-Angebote ist es uns zeitlich nicht möglich, die verschiedenen Scannertypen in Zusammenarbeit mit ELO zu prüfen. Durch die zunehmende Aufsplittung der Microsoft-Betriebssysteme (Windows 2000, Windows XP, Windows 2003) mit jeweils eigenen Treibermodellen sind die Scannerhersteller gezwungen, für jedes Betriebssystem eigene Treiber zu entwickeln. Die z.T. notwendige Unterstützung unterschiedlicher Schnittstellen (Parallel, SCSI, USB) verkompliziert die Lage noch. Aus diesen Gründen sprechen wir auch keine Empfehlungen für bestimmte Scanner aus, da Funktionsumfang, Geschwindigkeit und Stabilität stark vom verwendeten Treiber abhängen. Ein Scanner, der bei uns in einer bestimmten Betriebssystem/Treiber-Kombination hervorragend funktioniert, kann in einer anderen Kombination Probleme bereiten. |
| Wir haben uns einen HP Digital Sender zugelegt und würden diesen gerne mit ELOoffice zusammen benutzen. Was ist nun zu tun (welche Software, welche Add-Ons, welche Einstellungen, welche Konfigurationsschritte, Whitepapers, Walkthroughs, etc.)? |
| Für ELOoffice 5.0/6.0 existiert eine Anbindung an den HP Digital Sender 9100C, es gibt eine Hilfedatei (ELODS.chm) zu dieser Software. Spätere Versionen des Digital Sender (wie z.B. das Modell 9200C) besitzen keine Anbindung. |
| Beim Einscannen habe ich das Problem, daß mein Scanner immer nur eine Seite einscannt. Jetzt habe ich in der Systemsteuerung / Scanner von ELOoffice mit mehreren Optionen die Funktion meines Scanners getestet. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Mehrere Seiten zusammen lassen sich nicht einscannen. In ELOoffice wird mir immer nur die 1.Seite des Scanvorgangs angezeigt. Ich habe sowohl für ELOoffice die neuesten Updates als auch bei meinem Scanner die neuesten Treiber installiert. |
| Vermutlich verwenden Sie ein sogenanntes MFP- oder auch "All in One"-Gerät. Bei diesen Geräten ist die TWAIN-ADF-Unterstützung sehr schlecht. Laut aktueller Twain-Definition ist der Scanner-Hersteller nicht verpflichtet, Funktionen wie ADF zu 100% zu unterstützen. Wir haben die Analysemöglichkeiten bei Problemscannern stark erweitert und empfehlen daher, den aktuellen Scan-Test durchzuführen. Sie finden diesen im Downloadbereich. |
| Es gibt Schwierigkeiten beim Ausdruck meiner eingescannten Dokumente aus der ELOoffice-Software. Trotz verschiedener Einstellungen der Scannergröße wird das Dokument verkleinert ausgedruckt. Dieses trifft auch beim Versenden des Dokumentes über E-Mail zu. Druckt der Empfänger das Dokument aus, ist es auch um den gleichen Faktor kleiner als das Orginal. |
| Höchstwahrscheinlich liefert Ihr Scannertreiber die falsche Größenangabe. Sie haben jedoch die Möglichkeit, innerhalb von ELO dem Drucker die richtige Angabe mitzuteilen. Klicken Sie dazu bitte auf das Druckersymbol in der Symbolleiste und aktivieren Sie die Option "Fit to Page". Somit erkennt der Drucker in Zukunft nicht die "mitgelieferte" Größe, sondern die in ELO abgespeicherte Größenangaben. Falls die "Fit to Page"-Option bei Ihnen fehlt, benötigen Sie ein aktuelles Update aus dem Internet. Dieses finden Sie unter www.elooffice.de. Dort können Sie es nach einer Registrierung Ihrer Kundendaten (das benötigte Paßwort wird Ihnen via E-Mail binnen Minuten zugeschickt) downloaden. |
| Die Ergebnisse über die OCR beim Scannen sind schlecht, obwohl ein Scanprofil mit 200 dpi (vorher 100 dpi) eingestellt ist. Woran liegt das? |
| Es sieht wahrscheinlich deshalb nicht besser aus, weil es auch nur mit 100 dpi gescannt wurde. Leider sieht die TWAIN-Definition nur ein "Scannen mit Vorausschau" als Minimalforderung vor, alles weitere ist optional. Offensichtlich unterstützt Ihr Treiber die Auflösungsumstellung nicht (das muß er leider auch nicht und darf sich trotzdem TWAIN nennen). Evtl. können Sie beim Hersteller Ihres Scanners eine neue Treiberversion erhalten, die dies tut. |
| ELO erwartet von einen Scanner, daß er TWAIN-kompatibel ist. Was ist bzw. macht TWAIN eigentlich? |
| Die TWAIN-Schnittstelle ist ein Standard zur Kommunikation zwischen Scanner- und verschiedenen Programmen. Der Aufbau von TWAIN ist folgendermaßen: Scanner Twaintreiber Source-Manager (Twain(16/32).dll) Twainanbindung Anwendungsprogramm (z.B. ELO) In der Mitte sitzt der Source-Manager. Das ist die Twain16.dll (für Windows 3.1) bzw. die Twain32.dll (für 32-Bit-Systeme). Zwischen diesem Source-Manager und dem Scanner sitzt der Twaintreiber. Also der Treiber, den die Scannerfirmen anbieten. Der übersetzt die Anweisungen des Source-Managers so, dass der Scanner sie versteht. Diese direkte Scanneransprache ist von Scanner zu Scanner verschieden, die dazu benötigten Informationen werden von den Herstellern auch nicht veröffentlicht. Zwischen dem Anwendungsprogramm (z.B. ELO) und dem Source-Managers sitzt die TWAIN-Anbindung. Wir haben davon 3: Die Standard-(CFM)-Anbindung, die Alternative TWAIN-Anbindung und letztendlich die ELO-Twainanbindung - letztere stammt von uns. Über diese Anbindungen geben wir Anweisungen an den Source-Manager, der sie wiederum an den Treiber weitergibt, der wiederum an den Scanner. Ausnahme: Netzwerkscanner benötigen die TWAIN-Schnittstelle nicht. |
| Die Einstellungen für Helligkeit, Schwellwert und Kontrast funktionieren nicht beim einscannen nach ELO. |
| TWAIN kann grundsätzlich unheimlich viel - doch die meisten Features sind optional. Es genügt ein relativ geringer Anteil, um TWAIN-kompatibel zu sein. Und Helligkeit, Schwellwert und Kontrast gehören leider nicht zu den Eigenschaften, die im Treiber implementiert werden müssen. Sprich: wir können nur das verwenden, was uns der Treiber anbietet. Wir können zwar den Befehl "setze die Helligkeit auf xyz" über den Source-Manager an den Treiber weitergeben. Wenn der diese Fähigkeit aber nicht beherrscht (wie die aktuellen HP-Treiber) antwortet er: "kann ich nicht". Eine Alternative bestände in einer nachträglichen Bildbearbeitung. Sprich: Man hat das Bild vom Scanner bekommen, jetzt will man das aber heller haben und mit mehr Kontrast. Das funktioniert, hat den Nachteil, daß dabei Informationen verlorengehen. Ein Scanner scannt intern immer mit einer höheren Farbtiefe als er nach außen weitergibt, um diese Informationsverluste ausgleichen zu können. An dieses bessere Bild kommen wir aber nicht heran. |
| Ein Scanvorgang läuft folgendermaßen ab: Das Programm verbindet sich mit dem Scannertreiber, stellt Dinge wie Auflösung, Farbtiefe etc. ein, initiiert den Scanvorgang und holt sich am Ende das gescannte Bild ab. Dieses Bild wird dann in ein Dateiformat umgewandelt, ansonsten aber nicht mehr verändert. Was man mit dem/am Treiber einstellen kann, hängt vom Treiberhersteller ab. TWAIN kennt momentan 124 solcher Einstellmöglichkeiten (sogenannte Capabilities), die ein Treiberhersteller implementieren KANN, aber nicht MUSS. Hersteller wie HP haben in älteren Treibern (z.B. für den HP 5p) die Capabilities "ICAP_BRIGHTNESS ( = Helligkeit)" und "ICAP_CONTRAST ( = Kontrast)" implementiert. In den neueren Treibern stehen diese Capabilities nicht mehr zur Verfügung und können dementsprechend auch nicht mehr angesteuert werden. Ersetzt wurden diese Helligkeit/Kontrast-Einstellmöglichkeiten durch "ICAP_HIGHLIGHT"und "ICAP_SHADOW". TWAIN beschreibt diese Capabilities wie folgt: "ICAP_HIGHLIGHT: Specifies which value in an image should be interpreted as the lightest "highlight". All values "lighter" than this value will be clipped to this value". |
| ICAP_SHADOW: Specifies which value in an image should be interpreted as the darkest shadow". All values "darker" than this value will be clipped to this value". Sprich: man kann damit nur einstellen, was die hellste bzw. die dunkelste Farbe in einem Bild sein soll. Jede Farbe, die heller bzw. dunkler als diese Farbe ist, wird auf den ICAP_HIGHLIGHT_ bzw. den ICAP_SHADOW-Wert gesetzt, also gewissermaßen abgeschnitten. Eine Regulierung der Helligkeit ist damit nicht mehr möglich. Bei der originalen Helligkeitseinstellung wurden ALLE Farbwerte eines Bildes heller oder dunkler, beim Kontrast wurden helle Pixel heller und dunkle Pixel dunkler. Wieso die Scannerhersteller diese Möglichkeiten aus ihren Treibern entfernt haben, ist uns ein Rätsel. Unabhängige Treiberhersteller wie CFM (www.cfm.de) bieten Treiber mit diesen Optionen noch an. Fazit: Wir können nur verwenden, was uns die Treiberhersteller anbieten. Und da laut TWAIN das Scannen ohne Vorschau optional ist, wird hieran auch bei der Treiberherstellung gespart. Manche Scannerhersteller bieten in ihren Treibern jedoch beim Scannen mit Vorschau mehr Möglichkeiten an. Sollten bei Ihrem Gerät hier Möglichkeiten zur Einstellung von Helligkeit/Kontrast zu finden sein, so benutzen Sie bitte diese. |
| Nach einem Papierstau meines Scanners während des scannens "hängte" sich ELO komplett auf - es reagierte überhaupt nicht mehr. |
| Zum Scannen geben wir die Kontrolle komplett an den Scannertreiber ab. Bleibt dieser hängen, kann auch ELO nicht mehr "zum Leben erweckt" werden. Bessere Treiber ermöglichen allerdings einen Abbruch des Scanvorganges und geben anschließend die Kontrolle an ELO zurück. Möglicherweise hat der Anbieter Ihres Scanners einen aktualisierten Treiber verfügbar. |
| Wenn ich TIFF- oder JPEG-Dokumente in Graustufen einscanne, benötigen sie sehr viel Speicherplatz - genausoviel wie dann, wenn ich sie als Foto einscanne. |
| Es spielt keine Rolle, ob die Dokumente als Tiff/JPEG mit Graustufen oder als Foto abgespeichert werden - intern werden die 256 Graustufen (8 Bit) auf 24 Bit aufgebläht, da die Spezifikation für Tiff/JPEG nur 24 Bit Farbtiefe vorsieht. Wenn Sie die Dokumente mit der Einstellung Foto bei "Anzahl Farben" einscannen, bekommen Sie also im wesentlichen die gleiche Dateigröße. Da diese aber recht groß ist, ist schwarz-weiß-scannen ratsam. Graustufenformate mit weniger als 256 Graustufen sollten nicht verwendet werden. Bereits in ELO abgelegte Dokumente können Sie mit externen Programmen "nachkomprimieren". |
| Ich möchte ELO einsetzen und einen Netzwerkscanner verwenden. Wie funktioniert das? |
| Unter "Systemverwaltung - Optionen" finden Sie unter der Lasche "Postbox" die Möglichkeit, einen Netzwerkscanner-Pfad anzugeben. Tragen Sie diesen bitte incl. des vom Netzwerkscannerserver erzeugten Dokumententyps ein, also z.B. "\\Server\Daten\Meier\;*.tif". Werden verschiedene Dateitypen erzeugt (z.B. TIFF und PDF), so trennen Sie die Dateitypenkennungen in der Pfadangabe durch ein Semikolon, in unserem Beispiel würden Sie also "\\Server\Daten\Meier\;*.tif;*.pdf" eintragen. |
| Beim Scannen mehrseitiger Dokumente stürzt ELO etwa bei der fünfzehnten Seite ab. |
| Alle bisher untersuchten Scanprobleme ließen sich nachweislich auf fehlerhafte TWAIN-Treiber zurückführen. Wir untersuchen auch diese Probleme regelmäßig und haben mittlerweile über 10 spezielle Routinen, welche mit den verschiedenen Fehlern der unterschiedlichen Treiber umgehen können. |
| Ich kann meine Dokumente im Verzeichnis des Netzwerkscanners nicht in der Postbox sehen. Kopiere ich diese von Hand in das ELO-Postboxverzeichnis, ist alles sichtbar. Gibt es bei der Angabe des Netzwerkscanner-Verzeichnisses irgend etwas besonderes zu beachten? |
| Ja, es gibt eine Besonderheit. Wenn Sie nicht einen HP-Netzwerkscanner haben, dann müssen Sie zu dem Pfad auch noch die Dateikennung angeben, z.B.: "c:\netscan\;*.TIF". Dies finden Sie ebenfalls im Handbuch erläutert. |
| Der Scanvorgang wird durchgeführt, meldet aber am Ende “couldn’t load export filter (*.del)”. |
| Je nach Konfiguration und Treiberversion stellt ein TWAIN-Treiber mitunter keine ausreichende Systemumgebung zur Verfügung, welche ein Abspeichern der empfangenen Bilder erlaubt. Wenn der Treiber diesen Fehler aufweist, kann ELO so konfiguriert werden, daß es die Bilder nicht sofort nach Erhalt speichert sondern erst dann, wenn der TWAIN-Treiber die volle Kontrolle an ELO zurückgegeben hat. Die Bilder werden zwischenzeitlich im Hauptspeicher (RAM) gehalten. Diese Betriebsart aktivieren Sie, indem Sie im ELO über den Menüpunkt “Systemverwaltung” - “Optionen” - “Scan Parameter” mit den Optionen “Alternative TWAIN-Anbindung verwenden” und “Scannerseiten zwischenspeichern” ein wenig experimentieren. |
| Gescannte Seiten werden invertiert (Weiß auf schwarzen Hintergrund) dargestellt. |
| Nicht alle Programme und Treiber setzen in der TIFF-Datei die korrekte Information über die Schwarz/Weiß Wertigkeit. Aus diesem Grund werden S/W-Bilder mitunter invertiert dargestellt. Wenn Ihr TWAIN-Treiber die Option “Invertieren” bietet, sollten Sie das Problem an dieser Stelle beheben und diese Option aktivieren. Falls der Treiber diese aber nicht anbietet, dann können Sie das Invertieren auch von ELO durchführen lassen. Gehen Sie hierzu über das ELO Hauptmenü “Systemverwaltung” - “Optionen” - “Scan Parameter” und aktivieren Sie hier die Option “S/W-Bilder zum Speichern invertieren”. |
| Gescannte Rechnungen oder ähnliche Dokumente belegen ungewöhnlich viel Speicherplatz. |
| Obwohl für derartige Dokumente ein Schwarz/Weiß-Scan ausreichen würde, ist es bei machen Scannertreibern nicht leicht zu erkennen, wie tatsächlich eingelesen wird. Dann kann es leicht passieren, daß diese Seiten im Vollfarb-Modus ins System übernommen werden und entsprechend viel Speicher benötigen. Lösung: Kontrollieren Sie nochmals Ihre Scannereinstellungen. Stehen sie wirklich auf Schwarz/Weiß oder Line-Art? Kontrollieren Sie ein eingelesenes Dokument, indem Sie es z.B. im Wang-Viewer aktivieren, wo Sie dann über "Seite - Konvertieren" die Farbtiefe ansehen können (in IrfanView nutzen Sie dazu "Bild - Informationen"). Weiterhin sollten Sie kontrollieren, ob die Dokumente komprimiert abgelegt wurden und im Fehlerfall in den Scannereinstellungen die Kompressionsstufe auf Fax G4 umstellen. |
| Über unseren Scanner haben wir die Möglichkeit, TIF oder PDF abzulegen. Haben Sie Informationen, für welches Format wir uns entscheiden sollen? In welchen Fällen sollten wir PDF und wann TIF verwenden? Wie sieht es mit der 'Formatsicherheit' aus? Gibt es Verluste bei der Konvertierung vom einen Format ins andere oder Abhängigkeiten bei späterer Weiterbearbeitung (OCR...) ? |
| Die überwältigende Mehrzahl unserer Kunden verwendet das Tiff-Format zur Speicherung ihrer gescannten Dateien. Der Vorteil liegt neben der nahtlosen Integration in ELO im Format selbst: - die Dateien sind i.A. deutlich kleiner als PDFs - besonders bei schwarz/weiß-Scans - Tiffs lassen sich schnell und einfach anzeigen - es gibt freie Bibliotheken, eine unüberschaubare Anzahl an - oft freien - Grafik-Viewern, die damit umgehen können. Und das für jede Plattform. - OCR geht mit Tiffs ebenfalls besser - neben der Volltextverschlagwortung können Sie z.B. die Überschrift eines Artikels markieren und automatisch in den Zusatztext des Dokumentes übernehmen. Das geht nur mit Tiffs, nicht mit PDFs. - PDFs sind deutlich komplexer aufgebaut. In wesentlichen gibt es zur Anzeige den Acrobat Reader, der in der aktuellen Version auch nicht mehr einzeln in ein Programm eingebaut werden darf, sondern nur als Plugin für den Internet-Explorer verfügbar ist. Sprich: wenn man in ELO PDFs anzeigen will, wird der Internet-Explorer geladen, der wiederum den Acrobat Reader lädt, der wiederum das anzuzeigende Dokument lädt. |
Fazit: Wenn Sie keinen zwingenden Grund haben, PDFs einzusetzen (Firmenvorgaben etc.), dann verwenden Sie Tiffs. Dadurch können Sie auch direkt aus ELO heraus scannen. Proprietär sind im Übrigen beide Formate nicht. Adobe ist der "Herausgeber" beider Spezifikationen, sowohl für PDF als auch für Tiff. Wir wissen leider nicht, ob PDFs intern verlustbehaftet komprimiert sind, schwarz/weiß-Tiffs sind es auf jeden Fall (trotz der geringen Größe) nicht. Ein mit Tiff/Fax G4 komprimiertes Dokument entspricht also Pixel für Pixel dem Dokument, das der Scanner erzeugt hat. |
| Nach der Umstellung auf Microsoft Windows XP und einem Update von ELO aus Ihrem Downloadbereich scannt ELO nicht mehr zusammengefaßt und auch nicht einzelne Seiten vom Stapel. Es wird immer nur eine Seite erkannt. Der Scannertreiber für meinen Scanner - ein WIA-Treiber - ist bereits in Windows XP enthalten. Andere Treiber gibt es nach Auskunft des Scannerherstellers nicht. |
| Das Problem liegt offenbar im WIA-Treiber ihres Scanners begründet. Sie benötigen einen TWAIN-Treiber für Ihr Gerät, da ELO nur mit TWAIN-Treibern zusammenarbeitet, nicht jedoch mit WIA-Treibern. Dieser TWAIN-Treiber wird jedoch oft nicht erkannt bzw. gar nicht erst installiert. Abhilfe: Überprüfen Sie unter "Systemverwaltung - Scanner auswählen...", welcher Scannertreiber aktiv ist. Ändern Sie die Auswahl so, daß ein TWAIN-Treiber für Ihr Scannermodell benutzt wird. Falls kein anderer Treiber angeboten wird: Installieren Sie auf Ihrem PC ggf. einen geeigneten TWAIN-Scannertreiber (sollte vom Scannerhersteller bereitgestellt werden - entweder auf der dem Scanner beigefügten CD oder per Download im Internet) und aktivieren diesen. Inwieweit es von Seiten einiger weniger Scannerhersteller korrekt ist, einen etablierten Standard wie TWAIN nicht mehr unterstützen zu wollen und stattdessen die Treiberentwicklung völlig den Softwareherstellern zu überlassen, müssen Sie selbst beurteilen. |
| Die Funktionstaste F2 zum Scannen steht mir in der Postbox nicht zur Verfügung, sobald ein PDF-Dokument angezeigt wird. Es spielt keine Rolle, ob im Internet-Explorer oder mit dem Acrobat Reader allein. Dasselbe geschieht bei Microsoft-Office-Dokumenten - werden diese mittels Internet-Explorer angezeigt, funktioniert F2 nicht. Bei der Anzeige durch Word oder Excel selbst dagegen klappt es. Wie erklärt sich das? |
| Die Anzeige von PDFs geschieht über das PDF-OCX im Internet Explorer. Und dabei hängt sich dieses in die Ereigniswarteschlange ein und "krallt" sich den Zugriff auf einige Funktionstasten. Wir bekommen den Zugriff auf F2 überhaupt nicht mehr - hier ist also nicht ELO verantwortlich für diese Nichtfunktion. Allgemein läßt sich zudem sagen: Werden Dokumente im Internet-Explorer angezeigt, stehen in ELO die Funktionstasten nicht zur Verfügung. Der Grund hierfür ist beim Internet-Explorer zu suchen. Dieser "schluckt" alle die Funktionstasten betreffende Nachrichten und leitet diese nicht weiter, sodaß ELO diese Nachrichten nicht zur Verfügung gestellt werden. |
| Ich scanne mit 8 Bit in Farbe, aber das gescannte Bild erscheint in ELO als Graustufen-Bild, egal, was ich einstelle. |
| Wenn ein Scanner mit dieser Einstellung scannt, aber nur 8 Bit Graustufen, nicht aber 8 Bit Farben beherrscht, wird vom Scanner ein Bild mit einer anderen Farbtiefe - entweder 8 Bit Graustufen (meistens) oder 24 Bit Farbe - geliefert. Dieses wird dann dem gelieferten, nicht dem beabsichtigten Format entsprechend in ELO abgelegt. |
| Ich wollte in ELOoffice 6.0 ein neues Scan-Profil anlegen, mußte aber feststellen, daß es weder möglich ist, ein neues anzulegen, noch ein vorhandenes zu ändern. Die Registerkarte Scan-Profile reagiert auf keinerlei Eingaben. |
| Dies liegt am neuen Recht "Scannereinstellungen und Profile ändern", das bei der Installation von ELOoffice 6.0/7.0 bzw. beim Update von Version 5.0 auf Version 6.0 eingerichtet wird. Standardmäßig ist dieses Recht nicht aktiviert - sobald Sie dies für den von Ihnen benutzten User aktivieren, können Sie die Einstellungen wieder ändern. |
| Der Kodak i40-Scanner ist von Ihnen zertifiziert - trotzdem funktioniert er auf meinem Windows XP-Rechner nicht richtig. Was ist der Fehler? |
| Das Problem liegt im Treiber - Sie können es wie folgt lösen: Laden Sie die aktuellste Version von Firmware und Treiber von der Kodak-Homepage (Anmeldung erforderlich) und installieren diese. Beachten Sie zudem, daß Sie danach in ELO die Option "Fortschrittsbalken anzeigen" unter "Systemverwaltung - Optionen - Scan Parameter" deaktivieren. HINWEIS: Die spezielle KDS-DS, die für einen bestimmten Zeitraum bei uns erhältlich war, wird nicht mehr benötigt! |
| Ich besitze einen Scanner, für den auf der Herstellerhomepage nur ein WIA-Treiber angeboten wird. Damit scannt ELO allerdings nicht richtig. Woher bekomme ich einen TWAIN-Treiber? |
| Bitte sehen Sie auf der dem Scanner beigefügten CD nach - dort findet sich eventuell auch ein reiner TWAIN-Treiber. Näheres zur WIA-Problematik erfahren Sie auf der Microsoft-Homepage im Support-Bereich unter: http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;de;300462 |